Transparenzregister – Wegfall der Mitteilungsfiktion

Kategorie: `WP-SP, Allgemein | 20. Dezember 2021

Im Zusammenhang mit dem Geldwäschegesetz wurde in 2017 auch ein Transparenzregister eingeführt. Nach fast vier Jahren tritt nun eine Verschärfung der einzuhalten Vorschriften ein. Das Bundesverwaltungsamt überwacht die Einhaltung der Meldepflichten und kann bereits bei einfachen Verstößen relativ empfindliche Bußgelder von bis zu 100.000 € verhängen.

Durch den Wegfall der Mitteilungsfiktion sind nunmehr alle jurististischen Personen des Privatrechts und eingetragene Personengesellschaften zur Mitteilung an das Transparenzregister verpflichtet.

Übergangsfristen sofern bisher Mitteilungsfiktion galt:

  • bis 31.03.2022: AG, KGaA
  • bis 30.06.2022: GmbH, Genossenschaften Partnerschaften
  • bis 31.12.2022: alle übrigen Rechtsformen, z. B. GmbH & Co. KG

Wir hatten lange gehofft Ihnen als Ihr Steuerberater diese Meldepflichten  abnehmen zu können. Leider ist die Rechtslage aktuell wie folgt: Es ist eine Beratung außerhalb des Steuerrechts und damit wäre es eine unerlaubte Rechtsberatung; daher müssen Sie selbst – oder mittels eines Rechtsanwalts – die wirtschaftlich Berechtigten Ihres Unternehmens im Transparenzregister niederlegen.

Das Verfahren lässt sich über die Homepage des Transparenzregisters recht einfach umsetzen. Dort finden Sie ausführliche Hilfestellungen und kostenlose Webinare.

Mandanteninformation (PS&K)

Bundesverwaltungamt: FAQ Transparenzregister

Transparenzregister: FAQ zum GWG

Transparenzregister: Registrierung und Meldung

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